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Die Renner-Mannschaft

Im 100. Jubiläumsjahr der Metallwerke Renner steht neben der Geschichte und Entwicklung des Unternehmens ein weiterer entscheidender Faktor im Vordergrund – das Renner-Team. Das ist die Mannschaft hinter dem Erfolg der Metallwerke Renner. Der Geist der Zusammenarbeit, die Loyalität, das Engagement und das gemeinsame Ziel werden durch das neue Teamfoto repräsentiert.

Wir sind stolz auf diese engagierte Belegschaft, die zu unserem Wachstum und unserer nachhaltigen Entwicklung beigetragen hat. In hundert Jahren haben wir uns kontinuierlich optimiert und sind zu einem führenden Hersteller und Dienstleister in diversen Branchen geworden. Das Renner-Team verkörpert die Vielfalt an Fähigkeiten und Talenten, die jeder Einzelne in das Unternehmen einbringt.

Das Mannschafts-Bild wird unsere Jubiläums-Broschüre bereichern.

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Unsere neuen Fachlageristen in Ausbildung

Im Team der Metallwerke Renner begrüßen wir gleich zwei neue Auszubildende im Bereich Fachlagerist.

Wir freuen uns sehr, unsere neuen Auszubildenden Melissa Wickel und Sean Oberem begrüßen zu dürfen. Beide sind jung und motiviert und werden nun eine solide Basis für ihre Zukunft erhalten. Bei Renner gibt es interessante Aufgaben und tägliche Herausforderungen.

Es läuft bereits die Suche nach neuen Auszubildenden im kommenden Ausbildungsjahr, insbesondere suchen wir Industriekaufmann/Industriekauffrau und Fachkraft Metalltechnik (m/w/d).

Auf dem Bild sind zu sehen (v.l.n.r.): Jürgen Henke, Melissa Wickel, Rodger Urbansky, Sean Oberem, Michael Filthaut.

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Dürfen wir vorstellen? Unsere Pizzabox

SPEZIALISIERT. MODERN. INDIVIDUALISIERBAR.
// Modell: 7072-00

Unser neuer Standabfallbehälter zum Aufschrauben löst Probleme des urbanen Lebens. Spezialisiert auf das Sammeln von Pizzakartons, verhindert er das Überquellen normaler Abfallbehälter durch die sperrigen Kartons und bietet eine praktische Aufbewahrungsmöglichkeit. Parkanlagen, Promenaden und öffentliche Plätze des täglichen Lebens bleiben so aufgeräumt und sauber.

Hier gehts zum Flyer!

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Social Day 2022

Insgesamt 15 Auszubildende aus Ahlener Industriebetrieben, davon drei der Metallwerke Renner GmbH haben sich für das Gemeinwohl stark gemacht. Mit Malerquast und Farbrollen wurde die dunkle Fußgängerunterführung an der Therese-Münsterteicher-Gesamtschule in Angriff genommen, um ihr wieder einen freundlichen Eindruck zu verschaffen.

„Für uns als ausbildende Betriebe steht die Ausbildung naturgemäß weit vorn, doch ebenso ist es wichtig, Sinn für das Gemeinwohl zu schärfen“, erklärte Jürgen Henke, Geschäftsführender Gesellschafter der Metallwerke Renner GmbH. Und das zeigten die ersten positiven Rückmeldungen einiger Passanten noch am selben Tag, was den „Social Day“ ein weiteres Mal zu einem vollen Erfolg machte.

Jeder Auszubildender half fleißig mit und zeigte Begeisterung an dem Maler-Projekt.

Mit Freude bedankte sich der Bürgermeister Dr. Alexander Berger für die fleißige Arbeit und eröffnete zum Abschluss mit seiner Ansprache das gemeinsame Essen.

Zu den Gründern sowie Unterstützern des In|du|strie-Verbund Ahlen gehören Leifeld Metal Spinning AG, Maschinenfabrik Th. Buschhoff GmbH & Co. KG, Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH, Werk Ahlen, HMV Metallverarbeitung GmbH & Co. KG, herotec GmbH Flächenheizung, Metallwerke Renner GmbH, Münsterland Engineering GmbH sowie PMS e.Kfr. Personal Management Sörensen.

Foto: Peter Schniederjürgen

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Vierte Pflanzrunde an der Kruppstraße mit allen Baumpaten

Unsere Quitte auf der Bürgerobstwiese in Ahlen

Bäume sind für viele Dinge wichtig, besonders für die Natur. Bereits die dritte Bürgerobstwiese wird in Ahlen bepflanzt. Und wir sind mit unserer Firma Metallwerke Renner dabei. Unsere Quitte an der Kruppstrasse ist unser Beitrag, um die Umwelt und die Arten-Vielfalt auch in Ahlen zu erhalten. Und sie ist für alle unsere Mitarbeiter gedacht.

So ähnlich halten es auch die anderen Spender, die an diesem tristen und diesigen Dezembernachmittag ihre Patenschaftsurkunden aus den Händen von Michael Morch erhalten. Der Leiter der Ahlener Umweltbetriebe (AUB) lobt das Engagement der Ahlener, die für sich, für ihre Familien oder Mitarbeitenden einen oder mehrere Bäume stiften. „Wir tun das für unsere Belegschaft, aber auch für die Allgemeinheit“, sagt Jürgen Henke, Inhaber der Metallwerke Renner. Eine sehr gute und vorbildliche Sache sei die Patenschaftsaktion, für die er auch unter den Mitgliedern des Ahlener Industrie- und Wirtschaftsclubs Werbung machen will.
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Die Energiekosten steigen auch beim Tausendfüßler Renner stark an

Der Bundestagsabgeordnete Henning Rehbaum aus Albersloh besuchte die Metallwerke Renner GmbH in Ahlen und sprach mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter Jürgen Henke über steigende Energiekosten, Verzinkung, bürokratische Hürden und Gießkannen.

Das Unternehmen ist ein Hersteller von Blechwahren mit eigener Feuerverzinkerei und wird bereits seit 99 Jahren erfolgreich als Familienunternehmen geführt. Dies soll auch in Zukunft so bleiben: im  August trat auch Sohn Jan Henke ins Unternehmen ein. Doch die Corona-Epidemie, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und der Fachkräftemangel stellen auch die Metallwerke Renner vor neue Herausforderungen.

In blauer Arbeitskleidung stehen Männer und Frauen in den Werkhallen, im Stanz- und Bordierwerk, an den Verzinkungsbecken, in der Pulverbeschichtung oder im Lager, um alltägliche und nicht so alltägliche Produkte herzustellen und zu veredeln. Im Herzstück des Unternehmens, der Verzinkerei, werden Erzeugnisse aus Blech mit einer dünnen Schicht Zink überzogen, um sie vor Korrosion zu schützen. So werden neben Industrie- und Entsorgungsprodukten, zum Beispiel Gießkannen für den heimischen Garten und spezielle Bitumengießkannen für den Straßenbau oder Regentonnen mit exklusiven Messinghähnen in den Hallen mit dem für Industriebauten so charakteristischen Sheddach gefertigt.

 

Ein Teil der nötigen Prozesse wird mit Gas betrieben – so etwa die hauseigene Pulverbeschichtung und der Wasserkessel, die einen Großteil des Verbrauchs ausmachen. Andere Prozesse wiederum – z.B. die Becken der Verzinkerei, werden durch ein Induktionsverfahren mit Strom beheizt. In Zeiten immer weiter steigender Preise stellen diese Produktionsprozesse ein kostspieliges Unterfangen dar, auch wenn die Bundesregierung Hilfe für Unternehmen beschlossen hat.

„Renner ist ein richtiger Tausendfüßler der Branche. Sich breit aufzustellen sorgt für Resilienz, aber dass der Mittelstand mit den explodierenden Energiepreisen so von der Regierung allein gelassen wird, darf man nicht zulassen.“ so Rehbaum zu den Entlastungsplänen der Ampel.

Jürgen Henke erläuterte anhand verschiedener Kennzahlen, auf welch hohem Niveau sich die Preise für Energie mittlerweile bewegen: „Der Strompreis hat sich innerhalb eines Jahres verfünffacht, der Gaspreis hat sich seit Februar gar versechsfacht. Aufgrund der hohen Qualität unserer Produkte haben wir schon immer auch höhere Herstellungskosten als vergleichbare Betriebe, aber solche Preissprünge habe ich bisher noch nicht erlebt.“ Sollten die Stadtwerke, wie sie bereits angekündigt haben, im Fall der Fälle die Gaszufuhr abschalten, dann würden in den Werkshallen von Renner verschiedene Anlagen ausfallen. „Eine Beschichtung unserer Artikel mit Farbe wäre in diesem Fall nicht mehr möglich.“ so Henke weiter.

Das von den Grünen unter Robert Habeck geführte Bundeswirtschaftsministerium hat bereits für diese Fälle ein Energiekostendämpfungsprogramm aufgelegt, dieses würde für die Firma Renner aber nicht vor den aufziehenden Problemen bewahren. In dem Programm ist zwar für Betriebe im Winter eine Gaszuteilung vorgesehen, dies trifft aber nun auf Firmen zu, die Gas für die Heizungen benötigen. Betriebe wie Renner, bei denen eine gesicherte Gasversorgung essentiell für den Weiterbetrieb ist, weil Gas für die Prozesswärme benötigt wird, würden leer ausgehen.

„Das Programm der Grünen ist überhaupt nicht vom Mittelstand her gedacht. Dass große Betriebe von Robert Habecks Ministerium bedacht werden, damit bin ich zum Teil einverstanden, aber dass Mittelständler wie die Firma Renner oder beispielweise Bäckereien leer ausgehen, da gehe ich nicht mit.“ kommentierte der Albersloher Rehbaum die Entscheidung des Bundeswirtschaftsministeriums.

Jürgen Henke, der das Familienunternehmen seit gut 30 Jahre führt, stimmt dem Bundestagsabgeordneten zu: „Das ist schon ein echter Dämpfer. Wir hatten uns davon mehr erhofft. Es ist zwar bestimmt gut gedacht aber in dem Entscheidungsprozess fehlte wohl jemand mit wirtschaftlichem Background. Wer sollte der Empfänger sein, wenn Prozesswärme nicht berücksichtigt wird? Hier werden die Mittelständer klar übergangen.“

Ein weiteres Thema war der allgegenwärtige Fachkräftemangel. Der Geschäftsführer von Renner, der sich bereits mehrfach darum bemüht hatte, Geflüchtete fest anzustellen, berichtete, dass die Bürokratie ihm leider zu oft einen Strich durch die Rechnung mache. „Wenn sich jemand bei uns vorstellt, der arbeiten will, dann stellen wir ihn gerne ein. Leider scheitert es letztendlich fast ausschließlich an der Bürokratie. Das ist nicht nur für uns deprimierend,sondern noch mehr für die Menschen, die Arbeit suchen.“

Rehbaum, der bereits den Fachkräftemangel als Landtagsabgeordneter als drängendes Problem anmahnte, stimmte Henke zu. „Hier muss gegengesteuert werden. Wer in diesem Land arbeiten möchte, dem dürfen keine Steine in den Weg gelegt werden. Das ist einfach verschenktes Potential und nützt niemandem.“