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Social Day 2022

Insgesamt 15 Auszubildende aus Ahlener Industriebetrieben, davon drei der Metallwerke Renner GmbH haben sich für das Gemeinwohl stark gemacht. Mit Malerquast und Farbrollen wurde die dunkle Fußgängerunterführung an der Therese-Münsterteicher-Gesamtschule in Angriff genommen, um ihr wieder einen freundlichen Eindruck zu verschaffen.

„Für uns als ausbildende Betriebe steht die Ausbildung naturgemäß weit vorn, doch ebenso ist es wichtig, Sinn für das Gemeinwohl zu schärfen“, erklärte Jürgen Henke, Geschäftsführender Gesellschafter der Metallwerke Renner GmbH. Und das zeigten die ersten positiven Rückmeldungen einiger Passanten noch am selben Tag, was den „Social Day“ ein weiteres Mal zu einem vollen Erfolg machte.

Jeder Auszubildender half fleißig mit und zeigte Begeisterung an dem Maler-Projekt.

Mit Freude bedankte sich der Bürgermeister Dr. Alexander Berger für die fleißige Arbeit und eröffnete zum Abschluss mit seiner Ansprache das gemeinsame Essen.

Zu den Gründern sowie Unterstützern des In|du|strie-Verbund Ahlen gehören Leifeld Metal Spinning AG, Maschinenfabrik Th. Buschhoff GmbH & Co. KG, Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH, Werk Ahlen, HMV Metallverarbeitung GmbH & Co. KG, herotec GmbH Flächenheizung, Metallwerke Renner GmbH, Münsterland Engineering GmbH sowie PMS e.Kfr. Personal Management Sörensen.

Foto: Peter Schniederjürgen

Artikel: https://www.ahlen.de/start/aktuelles/aktuelle/information/nachricht/aus-ahlen/azubis-greifen-zum-pinsel-und-machen-unterfuehrung-heller

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Die Energiekosten steigen auch beim Tausendfüßler Renner stark an

Der Bundestagsabgeordnete Henning Rehbaum aus Albersloh besuchte die Metallwerke Renner GmbH in Ahlen und sprach mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter Jürgen Henke über steigende Energiekosten, Verzinkung, bürokratische Hürden und Gießkannen.

Das Unternehmen ist ein Hersteller von Blechwahren mit eigener Feuerverzinkerei und wird bereits seit 99 Jahren erfolgreich als Familienunternehmen geführt. Dies soll auch in Zukunft so bleiben: im  August trat auch Sohn Jan Henke ins Unternehmen ein. Doch die Corona-Epidemie, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und der Fachkräftemangel stellen auch die Metallwerke Renner vor neue Herausforderungen.

In blauer Arbeitskleidung stehen Männer und Frauen in den Werkhallen, im Stanz- und Bordierwerk, an den Verzinkungsbecken, in der Pulverbeschichtung oder im Lager, um alltägliche und nicht so alltägliche Produkte herzustellen und zu veredeln. Im Herzstück des Unternehmens, der Verzinkerei, werden Erzeugnisse aus Blech mit einer dünnen Schicht Zink überzogen, um sie vor Korrosion zu schützen. So werden neben Industrie- und Entsorgungsprodukten, zum Beispiel Gießkannen für den heimischen Garten und spezielle Bitumengießkannen für den Straßenbau oder Regentonnen mit exklusiven Messinghähnen in den Hallen mit dem für Industriebauten so charakteristischen Sheddach gefertigt.

 

Ein Teil der nötigen Prozesse wird mit Gas betrieben – so etwa die hauseigene Pulverbeschichtung und der Wasserkessel, die einen Großteil des Verbrauchs ausmachen. Andere Prozesse wiederum – z.B. die Becken der Verzinkerei, werden durch ein Induktionsverfahren mit Strom beheizt. In Zeiten immer weiter steigender Preise stellen diese Produktionsprozesse ein kostspieliges Unterfangen dar, auch wenn die Bundesregierung Hilfe für Unternehmen beschlossen hat.

„Renner ist ein richtiger Tausendfüßler der Branche. Sich breit aufzustellen sorgt für Resilienz, aber dass der Mittelstand mit den explodierenden Energiepreisen so von der Regierung allein gelassen wird, darf man nicht zulassen.“ so Rehbaum zu den Entlastungsplänen der Ampel.

Jürgen Henke erläuterte anhand verschiedener Kennzahlen, auf welch hohem Niveau sich die Preise für Energie mittlerweile bewegen: „Der Strompreis hat sich innerhalb eines Jahres verfünffacht, der Gaspreis hat sich seit Februar gar versechsfacht. Aufgrund der hohen Qualität unserer Produkte haben wir schon immer auch höhere Herstellungskosten als vergleichbare Betriebe, aber solche Preissprünge habe ich bisher noch nicht erlebt.“ Sollten die Stadtwerke, wie sie bereits angekündigt haben, im Fall der Fälle die Gaszufuhr abschalten, dann würden in den Werkshallen von Renner verschiedene Anlagen ausfallen. „Eine Beschichtung unserer Artikel mit Farbe wäre in diesem Fall nicht mehr möglich.“ so Henke weiter.

Das von den Grünen unter Robert Habeck geführte Bundeswirtschaftsministerium hat bereits für diese Fälle ein Energiekostendämpfungsprogramm aufgelegt, dieses würde für die Firma Renner aber nicht vor den aufziehenden Problemen bewahren. In dem Programm ist zwar für Betriebe im Winter eine Gaszuteilung vorgesehen, dies trifft aber nun auf Firmen zu, die Gas für die Heizungen benötigen. Betriebe wie Renner, bei denen eine gesicherte Gasversorgung essentiell für den Weiterbetrieb ist, weil Gas für die Prozesswärme benötigt wird, würden leer ausgehen.

„Das Programm der Grünen ist überhaupt nicht vom Mittelstand her gedacht. Dass große Betriebe von Robert Habecks Ministerium bedacht werden, damit bin ich zum Teil einverstanden, aber dass Mittelständler wie die Firma Renner oder beispielweise Bäckereien leer ausgehen, da gehe ich nicht mit.“ kommentierte der Albersloher Rehbaum die Entscheidung des Bundeswirtschaftsministeriums.

Jürgen Henke, der das Familienunternehmen seit gut 30 Jahre führt, stimmt dem Bundestagsabgeordneten zu: „Das ist schon ein echter Dämpfer. Wir hatten uns davon mehr erhofft. Es ist zwar bestimmt gut gedacht aber in dem Entscheidungsprozess fehlte wohl jemand mit wirtschaftlichem Background. Wer sollte der Empfänger sein, wenn Prozesswärme nicht berücksichtigt wird? Hier werden die Mittelständer klar übergangen.“

Ein weiteres Thema war der allgegenwärtige Fachkräftemangel. Der Geschäftsführer von Renner, der sich bereits mehrfach darum bemüht hatte, Geflüchtete fest anzustellen, berichtete, dass die Bürokratie ihm leider zu oft einen Strich durch die Rechnung mache. „Wenn sich jemand bei uns vorstellt, der arbeiten will, dann stellen wir ihn gerne ein. Leider scheitert es letztendlich fast ausschließlich an der Bürokratie. Das ist nicht nur für uns deprimierend,sondern noch mehr für die Menschen, die Arbeit suchen.“

Rehbaum, der bereits den Fachkräftemangel als Landtagsabgeordneter als drängendes Problem anmahnte, stimmte Henke zu. „Hier muss gegengesteuert werden. Wer in diesem Land arbeiten möchte, dem dürfen keine Steine in den Weg gelegt werden. Das ist einfach verschenktes Potential und nützt niemandem.“

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Metallwerke Renner GmbH zu Besuch bei der Zukunft

Ahlen. In diesem Jahr haben wir einen neuen Ansatz ausprobiert und haben uns direkt mit zukunftsorientierten Jugendlichen getroffen, um ihnen unsere aktuellen Ausbildungsplätze als Fachlagerist und Fachkraft zur Lagerlogistik vorzustellen.

Als wir das Handball-Leistung-Zentrum Ahlener SG erreichten, war die männliche A-Jugend der Bundesliga noch fleißig mit dem Training beschäftigt. Doch das hielt sie nicht ab sich zu versammeln und uns neugierig zuzuhören.
Zu Beginn stellte Jürgen Henke, Geschäftsführer der Metallwerke Renner GmbH, das Unternehmen vor, um den Jugendlichen einen Einblick zu verschaffen. Dazu präsentierten Stephanie Schulz-Steputat und Görkem Uzun die Berufsfelder. Der ehemalige Auszubildende und jetzt Festangestellter konnte im Besonderen von seinen Erfahrungen und seinem Werdegang zur Fachkraft für Lagerlogistik berichten.
Wir konnten das Interesse bei einigen Jugendlichen wecken und freuen uns ihnen die Chance zu geben ihr Potential und ihren Ehrgeiz in der Arbeitswelt zeigen zu können.

 

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Metallwerke Renner wiederholt erfolgreich auf der LogiMAT 2022

Nach zwei Jahren Zwangspause konnte die Branche wieder aufatmen und sich auf der LogiMAT präsentieren. Unter den Ausstellern war auch wieder die Metallwerke Renner GmbH aus Ahlen.
Die LogiMAT als Schaufenster für Intralogistik-Lösungen bot auch dieses Mal ein umfangreiches Rahmenprogramm und setzte wieder Maßstäbe. Hautnah wurden Neuheiten der gesamten Intralogistik-Branche vorgestellt. Auf dieser Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss präsentierten wir drei Tage lang innovative Neuentwicklungen von Abfallbehältern für den Außenbereich, darunter ein Modell, welches zum allerersten Mal einer großen Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Die Messe ermöglichte intensive Gespräche mit Fachhändlern, Betriebseinrichtern und Einkaufsverbänden. Zudem konnten auch zahlreiche Interessenten mit unseren Produkten begeistert werden. „Diese führende internationale Messe war mit vielen qualitativ hochwertigen und fachspezifischen Gesprächen gefüllt. An den zahlreichen Besuchern zeigte sich, dass diese Art von persönlichem Kontakt weiterhin bevorzugt wird. Alles in allem war die Veranstaltung ein voller Erfolg für das Unternehmen“, zieht Vertriebsleiter Patrick Knörnschild ein positives Fazit. Dieser Aussage konnte auch jeder zustimmen. Viele meldeten zurück, dass auch weiterhin ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht die beste Variante ist.
Effiziente Techniken und gerade einfache Lösungen bleiben auch in Zukunft eine große Herausforderung für Industrie, Handel und Handwerk. Die Metallwerke Renner als kompetenter Problemlöser produziert Wertstoffsammler, Mülltonnen und Mülleimer für den professionellen Einsatz in der Industrie sowie Abfallbehälter für den Außenbereich. Die Entwicklung und Fertigung der Produkte erfolgt vollständig am Unternehmensstandort in Ahlen. Zentrales Element der Firmenphilosophie ist Qualität. Das Unternehmen setzt auf robuste Materialien wie Stahlblech, das mit einer zusätzlichen Feuerverzinkung und robusten Konstruktionsweisen eine lange Lebensdauer der Produkte ermöglicht.
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Ali Bas zu Besuch bei den Metallwerken Renner

Im April hat Ali Bas von Bündnis 90/Die Grünen, der als Landtagskandidat antrat, unseren Geschäftsführenden Gesellschafter Jürgen Henke im Unternehmen besucht. Es wurde über die aktuellen Herausforderungen wie die Wirtschaft während der Pandemie und während des Ukraine-Konflikts, die Energiesituation in Krisenzeiten, den Fachkräftemangel sowie Diversität gesprochen.
Hierzu ist ein interessanter Artikel in der Glocke erschienen: